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Am Seitentitel ist Ihnen sicher bereits die Möglichkeitsform aufgefallen. Alles, was Sie nachfolgend an Persönlichkeitsmerkmalen, Eigenschaften und Auffälligkeiten lesen, kann so existieren, muss es aber nicht. Manchmal trifft diese oder jene Besonderheit auch gar nicht zu oder andere sind relevant. Bitte setzen Sie deshalb die nachfolgenden Kriterien in Beziehung zu den Beobachtungen am eigenen Kind. Gibt es weitestgehende Parallelen, könnte Hochbegabung zutreffen und Sie benötigen eine fundierte Strategie für Ihr pädagogisches Wirken. Lassen Sie in diesem Fall durch eine Diagnose in einem standardisierten psychologischen Testverfahren zur Feststellung einer Begabung oder Hochbegabung ( Intelligenztest ) - optimal zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr - die Richtigkeit Ihrer Vermutung bestätigen. Stellen Sie nur vereinzelte Übereinstimmung fest darf man davon ausgehen, dass Ihr Kind in Teilbereichen momentan weiterentwickelt ist als Gleichaltrige. Begleiten Sie in diesem Fall sein weiteres Wachsen und Werden mit grosser Aufmerksamkeit, denn entwicklungspsychologisch steht fest : Was heute nicht ist, kann morgen sein !
Geringes Schlafbedürfnis, auffällig lebhaft Hohes, waches Interesse am gesamten Umfeld Streben nach freiem Blick, um Umgebung wahrnehmen zu können Intensive Erlebnisfähigkeit und Neigung zu viel Körperkontakt
Frühe sprachliche Artikulation und relativ flüssiges Sprechen Übernormaler Wortschatz und gewählte Ausdrucksweise Forderndes Interesse an andauernder Beschäftigung Starke Fixierung auf die Mutter Sehr detailliertes Erinnerungsvermögen Reges Interesse an Zahlen und Buchstaben Gutes Gedächtnis; Lieder Gedichte und Geschichten können nacherzählt werden Auffällige Geräuschempfindlichkeit
Hohe Lerngeschwindigkeit bei konformer Interessenlage Spiele ohne geistige Anforderung werden lustlos erlebt Starkes Bedürfnis nach älteren Spielgefährten Selbständiges Lesen wird angestrebt Sensibel gegenüber zwischenmenschlichen Beziehungen Extreme Wissbegierde mit vielen Warum ?- Fragen Lesen,Schreiben und Rechnen wird vor der Einschulung beherrscht * * * * * Soweit unsere Übersicht, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, aber weitestgehend empirisch gesichert ist. Bedenken Sie bitte : 1. Die Übergänge, bezogen auf die einzelnen Altersstufen, sind fliessend. 2. Die Erkennbarkeit endet keineswegs mit dem Schuleintritt. 3. Wir haben mit dem Vorschulalter deshalb die "Grenze gezogen", weil bis zum 6.Lebensjahr die Früherkennung absolviert sein sollte.
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