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Die Anforderungen an
Erwachsene im Umgang mit Hochbegabten sind enorm |
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Hochbegabte
sind sehr anstrengende
Kinder,
der Umgang mit ihnen erfordert Kraft
und
viel
Einsatz
- dabei stellen sie die Autorität
von
Erwachsenen zunehmend in Frage |
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Das Problem besteht darin, ein adäquates
Bedingungsgefüge zu schaffen,
das es dem Kind erlaubt, sich optimal
zu entwickeln. |
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Ein wenig geforderter
Hochbegabter der gelangweilt, lustlos, unaufmerksam und störend
wirkt, zeigt sich bei fordernder
Aufgabenstellung
wissbegierig, aufmerksam und engagiert. |
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Hochbegabung allein heisst noch nicht hohe
Leistung im Selbstlauf,
es muss auch hohe Willensqualität
dazukommen. |
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1. Nehmen Sie die Hochbegabung
Ihres Kindes an, akzeptieren Sie sein Anders-Sein. 2. Vergessen Sie nicht, dass bei ihm geistige Entwicklung und emotionale Reife selten miteinander Schritt halten. 3. Erwarten Sie kein Verhalten, dass seiner "vorauseilenden" Intelligenz entspricht, sondern ein altersgerechtes Verhalten. 4. Betreuen Sie Ihr Kind besonders warmherzig, denn Fürsorge und Ermutigung beeinflussen die intellektuellen Fähigkeiten positiv. 5. Entwickeln Sie Lob zum Disziplinierungsmittel Nr.1, Sie signalisieren dem Kind damit Anerkennung und ihm zugestandene Kompetenz. 6. Belehren Sie überwiegend durch geschickte Fragen und halten Sie sich mit drastischen Meinungen oder Kommentaren zurück. 7. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie Ihnen seine Gefühle am Herzen liegen, sie festigen damit sein Vertrauen und den familiären Zusammenhalt. 8. Lehren Sie Ihr Kind Grenzen zu akzeptieren, indem Sie mit ihm gemeinsam Festlegungen dazu treffen. 9. Suchen Sie gleichbetroffene Eltern zum Erfahrungsaustausch, zu gemeinsamen Unternehmungen - in Interessengruppen wird vieles einfacher |
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Widersetzen Sie sich dem Nimbus "WUNDERKIND", innerlich - für sich selbst - und auch in der Aussendarstellung Ihres Kindes ! * * * * * * * * * * Ihr sagt: "Der Umgang mit Kindern ermüdet uns". - Ihr habt recht. Ihr sagt: "Denn wir müssen zu ihrer Begriffswelt hinuntersteigen, uns herabbeugen, kleiner machen". Ihr irrt Euch ! Nicht das ermüdet uns ! Sondern, - dass wir zu ihren Gefühlen emporklimmen müssen, uns ausstrecken, hinlangen. Um nicht zu verletzen ! ( Janucz Korczak - Polnischer Arzt und Pädagoge 1879 - 1942 )
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